Von Bodenstrahler bis Tischleuchte: Vorhang auf für Lichtideen, die dunkle Gärten leuchten lassen.
Egal ob Grillfest, entspanntes Familientreffen oder romantisches Candlelight-Dinner – laue Sommerabende auf der Terrasse sind der perfekte Ort dafür. Umso schöner, wenn sich Ihr Garten nach Sonnenuntergang mit Lampen, Strahlern und Lichterketten von seiner zauberhaften Seite zeigt.

1. Wege

Trittsteine, Treppen und Gartenwege setzen Bodenleuchten in Szene. Neben dem optischen Effekt markiert das Licht Stufen und Wege, die ansonsten im Dunkeln liegen. Für indirekte Beleuchtung die Strahler versteckt zwischen Gräsern und Stauden am Wegesrand platzieren. Wer kein Erdkabel verlegen lassen möchte, nutzt Solarleuchten.

2. Bäume und Pflanzen

Egal ob Zierbeet oder stattliche Kastanie: Für die Beleuchtung von Pflanzen eignen sich Bodenstrahler mit warmem Licht und geringer Leuchtkraft. Dies erzeugt einen fließenden Übergang zwischen Licht und Schatten, was ein romantisches Ambiente schafft. Alternativ sind dekorative Leuchtobjekte wie Lampions, Kugeln oder Lichterketten in den Zweigen eine stilvolle Alternative.

3. Terrasse

Geht es um die Outdoor-Beleuchtung, gilt die Terrasse als Hauptdarsteller. Immerhin spielen sich hier Abendessen, Grillfeste und Geburtstagspartys ab.

  • Lichtleisten: Ist die Terrasse erhöht oder als Holzdeck angelegt, markieren seitlich oder unterhalb angebrachte Leisten das Terrassenende und sorgen zusätzlich für indirektes Licht. Smarte Varianten bieten neben dimmbarer Leuchtkraft ein weites Farbspektrum.
  • Hängelampen: Neben Lichterketten, gibt es eine große Auswahl wetterfester Hängeleuchten. Besonders eindrucksvoll wirkt es, wenn Sie mehrere Exemplare über einer großen Tafel anordnen. Neben Kronleuchtern oder organisch geformten Kunststofflampen sind Modelle in natürlicher Korb- und Bastoptik gerade angesagt.
  • Stehlampen: Outdoor-Stehlampen wie die Affen-Leuchte von Seletti sind heute pfiffige Designikonen und ein wahrer Hingucker. Wer es eher schlicht und praktisch mag, setzt auf Marken wie Fatboy, die den klassischen Lampenschirm gartentauglich machen.
  • Ethanol-Kamin: Wenn Ihnen offenes Feuer gefällt, Sie aber keine Mühe darauf verwenden wollen, die Flamme am Leben zu halten, ist ein Ethanol Kamin die erste Wahl. Sowohl auf dem Tisch als auch stehend sorgt er für exklusives Wohlfühlambiente. Aber wie bei der offenen Feuerstelle gilt: Bei Kindern wie Haustieren ist Vorsicht angesagt.

4. Leuchtskulpturen

Kugeln, Figuren oder beleuchtete Gartenmöbel – skulpturale Elemente lenken den Blick des Betrachters, sei es auf den Gartenteich, den Pavillon oder auf eine sonst ungenutzte Fläche. Aufblasbare Leuchtobjekte lassen sich nach der Party platzsparend verstauen.

5. Wasserspiele

Liebevoll angelegt und rundum bepflanzt, gelten Zier- und Schwimmteiche als besonderer Blickfang. Nachts inszenieren Spots- und Lichtkugeln das Ufer, während Schwimm- und Unterwasserleuchten den Teich in sanfte Farben tauchen. Hersteller empfehlen hierfür warm-weißes Licht mit etwa 2.700 Kelvin. Praktisch sind Unterwasser-Modelle, die sich mit Kies befüllen und versenken lassen, zum Beispiel von Paulmann.

6. Fassade im Fokus

Bei der Fassaden-Beleuchtung stehen Boden-, Wand- oder Deckenleuchten zur Auswahl. Für welche Option Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack sowie von der Bauweise des Hauses ab. So benötigen Sie für Deckenleuchten einen Dachvorsprung um die Fassade von oben zu beleuchten. Ist keine Möglichkeit zur Montage vorhanden, bieten Leuchten mit verstellbarem Gehäuse eine geeignete Alternative. Je nach Höhe der Fassade lassen sie sich auf einer beliebigen Höhe installieren und sorgen so für ein kontrastreiches Schattenspiel – insbesondere dann, wenn die Leuchten nach oben und unten strahlen. Boden- und Deckenleuchten werfen unten bzw. oben einen dann kontrastreichen Lichtkegel an die Wand, der nach oben bzw. unten weiche Schatten wirft.

7. Smart gegen Lichtverschmutzung

Die schönste Gartenbeleuchtung macht wenig Sinn, wenn sie der Umwelt schadet. Künstliches Licht bringt den Tag-Nacht-Rhythmus von Tieren und Pflanzen im Allgemeinen durcheinander, verursacht Desorientierung und stellt damit das Ökosystem im Garten auf die Probe. Deshalb gilt: Das Licht nur einschalten, wenn Sie es auch wirklich brauchen. Insbesondere die Beleuchtung von Bäumen und Sträuchern sollten Sie wenn möglich, auf besondere Anlässe beschränken. Smarthomesysteme und Zeitschaltuhren helfen dabei. Und: Besser mehrere kleine und schwache als wenige helle Lichtquellen nutzen. Der Grad an Lichtverschmutzung lässt sich auch durch die Art der Beleuchtung eindämmen. Umweltschützer empfehlen etwa Lichtquellen möglichst nach unten auszurichten und seitliches Licht ebenso wie Bodenstrahler mit geschirmten Gehäusen oder LED-Reflektor-Lampen auszustatten. Warmes Licht ist neben ästhetischen, auch aus umweltfreundlichen Gründen vorzuziehen. Eine Farbtemperatur von etwa 2700 bis 3000 Kelvin zählen hier als geeigneter Richtwert. Ein weiterer Vorteil smarter Lichtsysteme: Sie können die Helligkeit der Lampen dimmen und reduzieren so die Lichtverschmutzung.

Wichtiger Hinweis: Um Unfällen vorzubeugen, wenden Sie sich vor der Installation von Leuchtmitteln und anderen elektrischen Geräten stets an einen Fachmann. Insbesondere im Freien erfordert die Installation von Elektrik besondere Vorsicht. Grundsätzlich müssen alle verwendeten Leuchtmittel, Kabel und Stecker für den Außenbereich geeignet sein. Bei Unsicherheiten oder Zweifel wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller.

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