Die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung wurde verlängert. Wie die Finanzminister:innen der Länder entschieden haben, wird der ursprünglich anberaumte Abgabetermin Ende Oktober wurde nun auf Ende Januar 2023 verschoben. 

Bisher hat nicht einmal jede/r Dritte die Grundsteuerklärung online eingereicht. Durch die Fristverlängerung um drei Monate sollen Bürger:innen, Steuerberatungen und die Wirtschaft entlastet werden.

Reform der Grundsteuer wird ab 2025 wirksam

Ab 2025 gilt eine neue Grundsteuerberechnungsform. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2018 eine Reform der Berechnung gefordert, da diese auf Grundlage völlig veralteter Daten beruhte.

Wer Wohneigentum hat, muss daher Daten zum Grund- und Immobilienbesitz bei der Steuerbehörde einreichen. Die benötigten Daten sind u.a. Grundstücks- und Wohnfläche, die Art des Gebäudes, Baujahre und den sogenannten Bodenrichtwert. Diese sind in Form einer zusätzlichen Steuererklärung über das die Steuersoftware »Elster« oder ein Portal des Finanzministeriums abzugeben.

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