Schimmel und die Welt dahinter

Schimmel – nicht einfach nur ein Schönheitsmangel, sondern auch ein Gesundheitsrisiko. Schimmel in der Wohnung ist oft schädlich und sollte in jedem Fall behoben werden. Wie aber entsteht eigentlich Schimmel, wie lässt er sich entfernen und wie kann man eigentlich vorbeugen? Ist er einmal da, kann er sich schnell ausbreiten. Die Ursachen sind oftmals unzureichende Lüftung der Räume, Feuchtigkeit in den Wänden oder andere Nährstoffe für die Schimmelsporen, die sich im Gewerk absetzen. So erkennen Sie Schimmel Weil es viele Schimmelarten gibt, können oftmals nur Analy[1]sen der Raumluft oder Materialproben Klarheit bringen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Doch der eigene Blick verrät manchmal auch: Die Wand wirkt matter, leicht schmut[1]zig und rau. Ein Hinweis auf mögliche Bildung von direktem Schimmel. Erfahrene Schimmelgutachter können außerdem Empfehlungen zu den wichtigsten Schritten der Sanierung abgeben. Bevorzugt an Wänden und Decken verbreiten sich Schwarz-, Rot- oder Grünschimmelarten.

So entfernen Sie den Schimmel und sorgen für gutes Innenklima

Egal, ob ein geringer oder schon starker Befall zu erkennen ist: Wer glaubt, ein Antischimmelspray und eine Pinselstärke frische Farbe reiche aus, der irrt. Wagen Sie sich unbedingt an die eigentliche Ursache heran und sorgen Sie so dafür, dass der Schimmel nicht wiederkommt. Sonst gibt es bald das gleiche Bild wieder. Begeben Sie sich auf Ursachenforschung, weshalb die Schimmelbildung begonnen hatte. Feuchtigkeit in den Räumen ist einer der ersten Punkte. Alleine das Atmen, das tägliche Duschen und das klassische Kochen setzen Wasserdampf frei. Zusätzliche Feuchtigkeitsquellen sind Zimmerpflanzen oder auch Aquarien.

Wichtige Maßnahmen:

Regelmäßiges Stoßlüften bringt die Feuchtigkeit nach draußen. Dadurch entsteht ein einheitlicher Lauf, die Räume bleiben trocken, das Mauerwerk setzt keine Schimmelbildung an. Schimmelgutachter und Maler empfehlen daher, ca. dreimal täglich fünf bis fünfzehn Minuten die Fenster zu öffnen. Fehlendes Lüften kann an besonders kalten Wandstellen die Feuchtigkeit ansetzen und einen Nährboden für den haltenden Schimmel bringen. Vorsicht bei Neubauten, diese sind dicht gedämmt. Daher werden oft vor den Baumaßnahmen Lüftungsanlagen empfohlen, die Feuchtigkeit umgehend nach draußen hebt.

Schimmelbildung gibt es auch im Altbau: Die Außenwände werden im Winter sehr kalt und auch die Fenster können an undichten Stellen eine sehr gesättigte Feuchtigkeit in die Zimmer bringen. Doch auch frühere Missgeschicke wie eine lecke Waschmaschine, eine übergelaufene Duschwanne oder ein Wasserrohrbruch, sogar der umgeschüttete Putzwassereimer kann Feuchtigkeit ins Mauerwerk bringen.

Fatal wäre auch das zu nahe Anrücken von Bettgestellen an Heizkörper, auch zu eng platzierte Kommoden sind Schimmelbringer. Wasserschäden deshalb sofort aufwischen und im Bedarfsfall nach längerem Lüften einen Bautrockner einsetzen, um Schimmelbildung zu vermeiden.