Aubing – Lochhausen – Langwied

Auf dem Land wohnen, in der Stadt leben

Stadtnah wohnen und gerne Landluft schnuppern: Saftige Wiesen und Parks, Natur pur, der wirft einen Blick auf Münchens Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied. Wem der Name zu lang ist: Stadtbezirk 22 genügt. 45 000 Einwohner teilen sich rund 3,5 Hektar Fläche mit Grünflächen, soweit das Auge reicht. Kein Wunder, dass der Bezirk am westlichen Stadtrand als Naherholungsgebiet überaus beliebt ist.

Schnellüberblick

Charakteristik

Noch heute legt die Stadt München besonderen Wert auf den Erhalt des heimatlichen Lebensgefühls. Alte Höfe mit ihren liebevoll geführten Hofläden, historische Ortskerne und die Kirche St. Quirin erinnern an eine Dorfgemeinschaft. Orte des täglichen Bedarfs sind hier fußläufig zu erreichen. Einen besonderen Mehrwert finden Naturliebhaber in diesem Stadtbezirk mit dem Langwieder See, dem Lußsee und dem Naherholungsgebiet Aubinger Lohe.

Das Neubaugebiet Freiham mit vielen Wohnanlagen, öffentlichen Grünflächen, Geschäften, dem Schloss und Gut Freiham, gehört ebenfalls zu diesem Stadtbezirk, der durch die S-Bahn-Haltestelle Freiham der Linie S8 gut mit der Stadt und dem grünen Münchner Westen vernetzt ist.

Wissenswertes über Aubing – Lochhausen – Langwied

Das sollten Sie über München Aubing – Lochhausen – Langwied wissen:

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Sehenswertes

Die Aubinger Lohe zählt zu den beliebtesten Naherholungsgebieten im Münchner Westen und ist teilweise als bayerisches Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Sommer sind Jogger, Radler und Wanderer unterwegs. Im Winter wird auf dem Teufelsberg genannten Hügel begeistert gerodelt. In der Lohe gibt es zwei Baggerseen, der Große und Kleine Böhmerweiher. Der größere See wird zum Fischen benutzt, wenngleich der eine oder andere den Sprung ins Wasser wagt, obwohl ein Badeverbot besteht. Atypisch für einen Baggersee ist seine Insel und die vielen kleinen Buchten. Der Kleine Böhmerweiher ist aufgrund des Schilfgürtels schwer zugänglich. Dadurch konnte er sich zu einem interessanten Biotop entwickeln.

Ähnlich attraktiv sieht es in Lochhausen aus, wo die Gebäude um die Pfarrkirche St. Michael als Ensemble ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Chor und Sattelturm der Kirche sind die ältesten erhaltenen Teile und stammen aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Auch hier gibt es noch vereinzelt Bauernhöfe, die in kleinem Umfang Landwirtschaft betreiben. Um Haaresbreite wäre Lochhausen zu einem Industriestandort im Dunstkreis von München geworden. Aufgrund des lehmhaltigen Bodens war das Dorf für die Ziegelindustrie von großer Bedeutung. Doch 1968 wurde im Ort der Betrieb der letzten Ziegelei eingestellt. Die Lochhauser sind nicht unglücklich über diese Entwicklung. Dadurchkonnten sie ihren Dorfcharakter beibehalten.

Als weiteres Dorf am Stadtrand präsentiert sich als dritter im Stadtbezirksbunde das charmante Langwied. Häuser, Höfe und Ackerflächen prägen das Bild dieses Stadtteils. Durch seinen Ortskern, vorbei an der Marienkapelle, fließt der Langwieder Bach. Auch hier steht der gesamte Ortskern unter Denkmalschutz. Wer in Langwied durch die Natur wandert, mag vergessen, dass er sich innerhalb von Münchens Stadtgrenze befindet. Zum Wandern kann man beispielsweise in die Langwieder Heide mit ihrer ganz besonderen Pflanzen- und Tierwelt. Besonders schön ist es an der Langwieder Seenplatte, bestehend aus Birkensee, Lußsee und Langwieder See mit riesigen Liegeflächen und Baumbestand. Baden und tauchen, dort ist alles möglich.

Jeder Stadtbezirk für sich ist eine Augenweide. Und es kommt nicht von ungefähr, dass sich vor allem Naturliebhaber und Familien dort niederlassen. Eine ideale Gegend, um Kinder großzuziehen. Hinzu kommt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel für Pendler fußläufig erreichbar sind und Autofahrerin kürzester Zeit am Autobahnkreuz München-West.

Geschichtliches

Bevor sie 1942 zwangsweise nach München eingemeindet wurden, waren Aubing, Lochhausen und Langwied eigenständige Gemeinden. Das lässt sich unschwer daran erkennen, dass jede der drei einen originellen Charakter besitzt. In Aubing ist die Kirche St. Quirin mit ihrem auffälligen romanischen Turm das älteste erhaltene Bauwerk. Der Dorfkern von Aubing, der sich rund um die Kirche erstreckt, ist ein denkmalgeschütztes Ensemble. Heute noch spielt die Landwirtschaft in Aubing eine Rolle, wenngleich es nur noch wenige Bauernhöfe gibt. Dort kann man direkt vom Erzeuger die landwirtschaftlichen Produkte einkaufen. Beim alljährlichen Aubinger Höfefest bekommt man einen lebhaften Eindruck davon.

Da die Stadt München viel Wert auf ein gewisses Heimatgefühl legt und altes Brauchtum fördert, ging man auch bei der Stadtplanung im Stadtbezirk 22 behutsam vor. Zumindest in Langwied und Lochhausen dominieren Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und alte Bauernhöfe. Alles in großzügiges Grün eingebettet. Aubing hat eine etwas andere Historie und brachte anders strukturierte Voraussetzungen für eine künftige Bebauung mit. Einmal durch die Centralwerkstätte für die Wagenunterhaltung der königlich-bayerische Staatsbahnen, die 1906 eröffnet wurde, zum anderen durch die Dornier-Werke. Es wurde also dringend Wohnraum gebraucht. So entstanden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in Aubing-Süd Eisenbahner- und Arbeitersiedlungen. Zu Beginn der 1960er Jahre wurden die Großsiedlungen Neuaubing-West und Am Westkreuz gebaut. Inzwischen gibt es in Neuaubing attraktive, urbane Stadtquartiere, die auch der dörflichen Vergangenheit Rechnung trägt. In den nächsten Jahren soll für etwa 3000 Einwohner neuer Wohnraum geschaffen werden in Form von Wohnanlagen und mehrgeschossigen Häusern. In Anbetracht von 3,5 Hektar Fläche ist aber für jeden noch genügend Platz vorhanden sein.

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