München Laim

Der 25. Stadtbezirk zählt aktuell mehr als 56.000 Menschen. Ehemals als Eisenbahnerviertel bekannt, hat er sich im Laufe der Zeit als ruhige und beliebte Wohnsiedlung im Münchner Westen bewährt. Laim ist vielseitig, lebendige Straßen und verschiedene Bürokomplexe, ebenso aber auch ruhige Wohnsiedlungen zeichnen diesen Stadtteil als beliebten Wohnort aus. Geschäfte des täglichen Bedarfs sind problemlos zu Fuß erreichbar. Der Ortskern Laimer Anger wurde im Jahr 2000 neu gestaltet und ist seitdem Ort für verschiedene Veranstaltungen und kulturelle Events. In der Nähe des S-Bahnhofs lädt der „Königliche Hirschgarten“ zum gemütlichen Verweilen in seinen traditionsreichen, großen Biergarten ein.

Schnellüberblick

Charakteristik

Auf knapp über 5 qkm verteilen sich um die 57.000 Einwohner. Der Stadtteil, der sich im Westen Münchens befindet, grenzt nördlich mit Gleisen an die Landsberger Straße und an den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Östlich mit Bahngleisen an den Münchner Südring sowie an die Westendstraße, die zur A 96 führt. Die Schwanthalerhöhe ist also der östlich angrenzende Stadtbezirk. Südlich schließen sich die A 96 sowie die Senftenauer Straße mit der Willibaldstraßean. Diese bildet auch die westliche Grenze. Daraus ergibt sich, dass sich im Südosten der Stadtbezirk Sendling-Westpark, im Südwesten Hadern und im Westen Pasing-Obermenzing befinden. In München-Laim lässt es sich gut leben, weil die Verkehrsanbindungen ideal miteinander vernetzt sind. So gibt es bisher drei U-Bahnhöfe, einen S-Bahnhof und mehrere Tramstationen. Außerdem verkehren drei Metrobuslinien sowie fünf Stadtbuslinien. Mit mehreren Supermärkten hat jeder die Möglichkeit, sich und seine Familie ausreichend zu versorgen, ohne dabei weite Strecken zurückzulegen.

Wissenswertes über München Laim

Das sollten Sie über München Laim wissen:

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Wohnung (Miete)

0 €/m²
Durchschnittsmietpreis p. m²

Geschichtliches

Eine Besonderheit des Stadtteils liegt darin, dass Laim bereits vor München selbst existierte. Der Ortsteil ist seit mindestens 1053 bekannt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Fläche hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Während des Dreißigjährigen Krieges brannten die 20 Höfe sowie der Edelsitz Laim nieder. Nachdem der Kurfürst Maximilian Emanuel den Edelsitz erworben hatte, machte er ihn zur Hofmark. Ab dem Jahre 1818 war Laim eine eigene Gemeinde. Von den gerade einmal 290 Einwohnern im Jahre 1890 kam es aufgrund eines Rangierbahnhofes zu einem starken Wachstum der Bevölkerung. Dieses führte letztendlich im Jahre 1900 zur Eingemeindung nach München. Wegen vieler Dienstleistungsunternehmen in der Innenstadt und Industrieansiedlungen entlang der Gleise nahm die Einwohnerzahl in Laim stetig zu. Wegen des sozialistisch geprägten Arbeitermilieus und eines konservativ-katholischen Lagers wurden die Nationalsozialisten kaum unterstützt. Im Gegenteil bildeten sich sogar passive Widerstandsbewegungen heraus. So agierte der Internationale Sozialistische Kampfbund von einem Lebensmittelgeschäft aus mit Flugblattaktionen. Daraus resultierten jedoch mehr Propagandaversuche von Seiten der Nationalsozialisten aus sowie etliche Zerstörungen in bahnnahen Gebieten. Nach dem Krieg hatte der Wiederaufbau des Wohnraums oberste Priorität. So entstanden auch viele Siedlungen.

Sehenswertes

Im Zentrum des Stadtteils befindet sich der Laimer Anger. Dieser zentrale Platz ist vor allem auch für Einheimische interessant, da hier viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Nicht nur ein Adventsmarkt oder ein Maibaumfest werden dort abgehalten, sondern auch das Faschingstreiben. Des Weiteren ist das Interim am Laimer Anger lokalisiert. Konzerte, Theatervorstellungen oder Ausstellungen stehen dort an der Tagesordnung. Im Rahmen der Jazz-Jamsessions betreten Gastmusiker auch spontan die Bühne.

Das Laimer Schlössl, ehemaliges Wohnhaus Theodor Fischers, der ein berühmter Architekt Münchens war, kann von außen bestaunt werden.

Bewohner erfreuen sich an kulturellen Einrichtungen wie einer Außenstelle der Münchner Volkshochschule, einer Filiale der Münchner Stadtbibliothek mit 50.000 Medien und einen im Sommer geöffneten Garten oder an dem Rex-Kino. Auch der einzige Biergarten des Ortsteils befindet sich bei diesem Kino. Außerdem werden freitags Blumen und Lebensmittel auf dem Bauernmarkt angeboten.

Wenn Sie noch mehr über den Stadtbezirk erfahren möchten, lohnt sich die Absolvierung eines „KulturGeschichtsPfads“. Hier werden Sie während eines Rundgangs oder einer Radtour vom Anger aus über die Lebensbedingungen, Wohnsiedlungen sowie Arbeitsstätten informiert.

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