Hohe Kaufkraft und ausgewogene Wirtschaftsstruktur in München und Umgebung

Handel, produzierendes Gewerbe und eine lebendige Gründerszene haben bei uns Tradition und zeichnen München seit der Stadtgründung anno 1158 aus. Heute gilt der Standort zusammen mit seinem Umland als eine der dynamischsten Regionen in Europa. Gleich sechs DAX-Unternehmen residieren mit Hauptsitz in der bayerischen Metropole: Allianz, BMW, Munich Re, Siemens, MTU Aero Engines AG sowie Infineon Technologies in Neubiberg im Landkreis München. Die berühmte Münchner Mischung sorgt dafür, dass neben den Großen auch viele mittlere börsennotierte Unternehmen zu finden sind: Zwölf Münchner Firmen sind unter den insgesamt 60, die derzeit im Index des MDAX auftauchen.

Die ausgewogene Wirtschafts- und Branchenstruktur, die gute Infrastruktur sowie das vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot machen München zu einer der beliebtesten europäischen Städte, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer. Der Wirtschaftsstandort München verfügt über die höchste Kaufkraft im Großstadtvergleich mit 142 % des deutschen Durchschnitts, je Einwohner waren es 2019 rund 33.700 Euro. Zum Vergleich: In Hamburg sind es rund 27.000 Euro pro Einwohner. Das produzierende Gewerbe hat in der Landeshauptstadt eine große Bedeutung.

Zum 30. Juni 2020 arbeiteten in Münchner Unternehmen dieses Sektors knapp 141.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das Produzierende Gewerbe trägt bei einem Beschäftigungsanteil von knapp 16 Prozent mehr als 22 Prozent zur Wertschöpfung bei.

Historie beim Gewerbe in der Umgebung

Gewerbe und Handel spielt in München traditionell eine große Rolle. Mit der Stadtgründung im Jahr 1158 bekam München das Salzhandelsmonopol, was eine prosperierende Entwicklung zur Folge hatte. Im Laufe der Zeit siedelten sich zahlreiche weitere Gewerbe an, vorhandene Freiflächen wurden immer intensiver als Standorte für wirtschaftliche Nutzung verwendet. Die Erfolgsgeschichte Münchens setzte sich bis in die Gegenwart fort.

Die Landeshauptstadt unterstützt auch heute zahlreiche Unternehmen dabei, in München Fuß zu fassen. Nicht zuletzt deshalb ist München heute bekannt für seine dynamische Start-Up-Szene. Es wird gemeinsam mit der Wirtschaft laufend nach Optimierungen gesucht. So diskutierte Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, mit Vertretern bedeutender Münchner Unternehmen sowie der IG Metall über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsbedingungen, über Möglichkeiten der Standortsicherung sowie eine bessere Anbindung an das ÖPNV-Netz und weitere Handlungsfelder.

Der offene Dialog zwischen den Betriebsratsvorsitzenden führender produzierender Unternehmen in München, der IG Metall und der Stadt soll fortgesetzt werden.

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