Die Wahl verändert den Immobilienmarkt. Welche Maßnahmen zur Diskussion stehen und was sie für Eigentümer*innen bedeuten: Eine Bestandsaufnahme.

Spekulationsfrist (Verkauf nach 10 Jahren)

Verkaufen Eigentümer*innen eine vermietete Immobilie im Privatbereich nach 10 Jahren, ist der daraus entstandene Gewinn derzeit steuerfrei. In Zukunft jedoch könnte die Spekulationsfrist für den Veräußerungsgewinn von Grundstücken abgeschafft werden, wenn Eigentümer*innen diese nicht selbst nutzen. Auch ist die Aufhebung der Steuerfreiheit für Veräußerungsgewinne von Immobilien im Gespräch. Eine Durchsetzung dieser Maßnahmen könnte die Rendite signifikant verschlechtern.

Gesetzliche Beschränkungen für Mietsteigerungen

Deutschland braucht bezahlbaren Wohnraum – in diesem Punkt herrscht Einigkeit. Aktuell liegt die Mietpreisbremse höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Möglich wäre neben einer Entfristung der Mietpreisbremse, auch ein bundesweiter Mietdeckel. Eine Entscheidung gibt es diesbezüglich jedoch nicht. Grundsätzlich sollen Mieterhöhungen und der Mietspiegel niedriger ausfallen.

Wiedereinführung der Vermögenssteuer

Die Vermögenssteuer wurde 1997 abgeschafft. Hat der Steuerzahler keine Barmittel oder Einnahmen in Höhe der Steuer, muss er im Zweifel verkaufen oder eine Hypothek aufnehmen. Derzeit steht die Wiedereinführung der Vermögenssteuer zur Diskussion.

Kürzung von Modernisierungsumlagen

Gebäude verursachen in Deutschland etwa 5 Prozent des Endenergieverbrauchs, 30 Prozent der CO2-Emissionen. Bis 2050 soll damit Schluss sein. Dazu braucht es eine deutliche Steigerung der Sanierungsrate. Im Gespräch ist aktuell, die Kosten hierfür zukünftig verstärkt auf die Eigentümer*innen umzulegen. Für Sie als Immobilieneigentümer*in kann es also künftig Änderungen geben.

Als langjährige Experten auf dem Immobilienmarkt möchten wir deshalb rechtzeitig mit Ihnen eine individuelle Lösung für Ihr Portfolio entwickeln.